Skalierung: horizontal, vertikal und was man wirklich braucht
Zwei Richtungen
Vertikal: eine größere Maschine. Schnell umzusetzen, gedeckelt und ein einzelner Ausfallpunkt.
Horizontal: mehr Instanzen hinter einem Lastverteiler. Erfordert, dass die App zustandslos ist — Sitzungen in einem gemeinsamen Speicher, Dateien im Objektspeicher und kein Verlass auf lokalen Speicher.
Wo man tatsächlich steckenbleibt
Datenbankverbindungen, Abfragen ohne Index, Sperren und lange synchrone Prozesse. Server zu verdoppeln, wenn der Engpass die Datenbank ist, erhöht nur den Druck.
Also: profilieren, bevor man skaliert. Eine halbe Stunde Messung spart einen Monat unnötiger Architektur.
Lesen gegen Schreiben
Die meisten Systeme lesen weit mehr, als sie schreiben. Lese-Replikate, Cache und materialisierte Sichten reichen weit, bevor eine echte Datenaufteilung nötig ist.
Im Detail
Automatische Skalierung braucht eine führende Kennzahl, keine nachlaufende: Warteschlangenlänge oder Anfragerate reagieren früher als die CPU-Auslastung. Und setzen Sie eine Obergrenze — unbegrenzte automatische Skalierung macht aus einem Schleifenfehler eine Überraschungsrechnung.