Mobile Apps · Gemischt

Push-Benachrichtigungen, ohne Nutzer zu verlieren

In einem Satz: Eine gerechtfertigte Benachrichtigung ist eine, deren Verpassen der Nutzer bedauern würde — alles andere führt dazu, die Berechtigung abzuschalten, was fast unumkehrbar ist.

Zur richtigen Zeit um Erlaubnis bitten

Bitten Sie nicht beim ersten Start. Bitten Sie im Moment eines verstandenen Werts: nachdem der Nutzer etwas mit einer Fortsetzung getan hat. Erklären Sie in einer Zeile, was kommt und wie oft.

Bei Ablehnung — fragen Sie nicht sofort erneut. Die Betriebssysteme begrenzen es ohnehin, und der Nutzer wird nur verärgert.

Was man sendet

Transaktionale Benachrichtigungen — eine Bestelländerung, eine Nachricht von einer Person, ein geplantes Ereignis — erhalten hohe Toleranz. Marketing-Benachrichtigungen nutzen sich schnell ab. Trennen Sie sie und lassen Sie den Nutzer jeden Typ einzeln abschalten.

Schreiben Sie den Inhalt so, dass er ohne Öffnen verständlich ist: wer, was und was nötig ist.

Eine vergessene technische Seite

Gerätetoken rotieren und laufen ab — räumen Sie sie auf. Senden Sie nach der Zeitzone des Nutzers, nicht der des Servers. Und stellen Sie sicher, dass ein Tippen zum genauen Bildschirm führt und nicht zur Startseite, sonst haben Sie Arbeit geschaffen, statt sie zu sparen.

Im Detail

Messen Sie je Kampagne drei Zahlen: Öffnungsrate, Rate der Berechtigungsentziehung und den Anteil der Nutzer, die die App in der Folgewoche deinstallierten. Die zweite und dritte sind die eigentlichen Kosten, und sie erscheinen fast nie in einem Bericht, der nur Öffnungen zeigt.